Die jüngste Pressemitteilung des Bürgerbündnisses Wildau spricht wichtige Themen an, die uns alle bewegen: die Zukunft unserer Schulen, den Erhalt des Wildorados, die Qualität unserer Kitas und die transparente Führung unserer kommunalen Unternehmen. Als grüne Kommunalpolitiker*innen in Wildau teilen wir diese Sorgen um die Infrastruktur unserer Stadt. Doch gerade weil uns diese Themen am Herzen liegen, werben wir für einen sachlichen Blick auf die Realität und für Lösungen, die langfristig tragen.
Gemeinsam mit unseren Fraktionspartnern der CDU und GfW (Gemeinsam für Wildau) sind wir überzeugt: Wildau braucht in unruhigen Zeiten keinen Alarmismus, sondern eine verlässliche und lösungsorientierte Politik der Mitte.
1. Schulstandort: Gemeinsam das Beste aus den Gegebenheiten machen
Die Entscheidung des Landkreises Dahme-Spreewald, die neue Gesamtschule in Schulzendorf statt in Wildau anzusiedeln, ist zweifellos eine Enttäuschung für viele Familien und auch für uns. Doch bei aller verständlichen Kritik dürfen wir die Zuständigkeiten nicht vermischen:
Die Fakten: Wir Bündnisgrüne haben uns – genau wie die Stadtverwaltung – in der SVV stets interfraktionell und mit Nachdruck für den Ausbau unserer heimischen Ludwig-Witthöft-Oberschule zu einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe eingesetzt. Dass der Landkreis am Ende im Rahmen seiner regionalen Gesamtplanung eine andere Entscheidung getroffen hat, liegt außerhalb des direkten Einflussbereichs unserer Rathausspitze.
Unser Weg nach vorn: Eine Schule verliert man nicht, wenn der Kreis investiert – die soziale Infrastruktur wird regional neu geordnet. Anstatt die eigene Verwaltung für Entscheidungen einer höheren Behörde unfair zu attackieren, müssen wir jetzt nach vorne blicken: wir müssen alles dafür tun, die Attraktivität unserer Ludwig-Witthöft-Oberschule weiter zu stärken. Unser Ziel ist es, die Kooperation zwischen der Schule und den ansässigen Unternehmen sowie Organisationen in Wildau intensiv auszubauen. So sichern wir hervorragende Ausbildungschancen und halten die Fachkräfte von morgen direkt in unserer Stadt. Gleichzeitig setzen wir uns weiterhin für eine moderne und zukunftssichere Ausstattung der Schule ein.
Das Abitur in Wildau sozial gerecht sichern: Um das Bildungsangebot abzurunden, wollen wir uns dafür einsetzen, den Weg zum Abitur direkt in Wildau zu stärken. Eine engere Kooperation mit der ansässigen Privatschule Villa Elisabeth bietet hier enorme Chancen. Da es sich um eine Schule in freier Trägerschaft handelt, ist uns als Bündnisgrünen eines besonders wichtig: Bildungschancen dürfen nicht vom Geldbeutel abhängen. Wir wollen städtische Kooperationsmodelle prüfen, die diesen Bildungsweg sozial gerecht abfedern und für alle Wildauer Familien zugänglich machen. Dass wir diesen Weg partnerschaftlich gehen wollen, zeigt unser Beschluss im letzten Sitzungszyklus zur Kooperation für den neuen Hort der Grundschule Villa Elisabeth – nun gilt es, diesen ersten Schritt erfolgreich in die Praxis umzusetzen und darauf aufzubauen.
2. Das Wildorado: Sanierung mit Weitsicht und Teamgeist
Das Wildorado ist das sportliche und soziale Herzstück unserer Stadt – unverzichtbar für das Schulschwimmen, unsere Vereine und die Lebensqualität. Klar ist, dass die gestiegenen Energiepreise und der über Jahre aufgelaufene Sanierungsbedarf uns vor erhebliche Aufgaben stellen.
Allerdings stehen zum aktuellen Zeitpunkt weder die Gesamtkosten noch der konkrete Umfang der zwingend notwendigen Maßnahmen fest. Das müssen die anstehenden Prüfungen erst noch im Detail zeigen.
Hier helfen uns gegenseitige Schuldzuweisungen nicht weiter. Ein Schwimmbad saniert man nicht mit Hauruck-Aktionen oder durch Verunsicherung, sondern nur mit kühlem Kopf und partnerschaftlich gemeinsam mit dem Team vor Ort, das den Betrieb tagtäglich am Laufen hält.
Als Bündnisgrüne setzen wir auf eine konsequente energetische Transformation, um die künftigen Betriebskosten langfristig zu senken. Die Verwaltung arbeitet parallel daran, den genauen Bedarf zu ermitteln und frühzeitig die Akquise von Drittmitteln und Fördergeldern vorzubereiten. Diesen Weg unterstützen wir aktiv – unter anderem, indem wir unsere Kontakte auf Landes- und Bundesebene nutzen, um finanzielle Unterstützung für die Wildauer Infrastruktur einzufordern. Die Zukunft des Wildorados entscheiden wir besonnen in den zuständigen Gremien und im direkten, konstruktiven Dialog.
3. Kitas in Wildau: Wo es gelingt, und wo wir nachbessern müssen
Kommunale Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur ist ein Bereich, in dem sich zeigt, ob Politik nur verwaltet oder tatsächlich gestaltet. In Wildau sehen wir aktuell beides: ein Beispiel, das zeigt, wie gute Sachpolitik gelingen kann – und einen berechtigten Kritikpunkt, den wir offen benennen.
Kita Zwergenland: Wie konstruktive Sachpolitik gelingt
Dass planerischer Sachverstand zu echten Ergebnissen führt, zeigt das Beispiel der Kita Zwergenland. Statt auf einen ursprünglich geplanten, deutlich überdimensionierten Neubau zu setzen, haben wir Grüne ein durchdachtes Konzept zur bedarfs- und zukunftsgerechten Umbau der Kita Zwergenland vorgelegt, das in der SVV eine breite Mehrheit fand. Durch den Erhalt und die Modernisierung der historischen Villen, die Schaffung optimaler Arbeitsbedingungen für das Erzieherteam und den Schutz unseres grünen Gartens mit der alten Eiche beweisen wir: Gute Politik setzt auf Qualität und den verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern. Weniger zusätzliche Fläche bedeutet zugleich weniger künftige Instandhaltungslast für die Stadt.
Kita am Markt: Ehrlich benennen, was strukturell schiefläuft
Wir machen uns nichts vor: Der bauliche Zustand der Kita am Markt ist ein berechtigter Kritikpunkt, den wir nicht kleinreden. Das ist kein Einzelfall, sondern Ausdruck eines Problems, das viele Kommunen in Brandenburg betrifft: Über Jahrzehnte gewachsene Liegenschaftsbestände treffen auf eine Verwaltungsstruktur, deren personelle Kapazitäten mit der Zahl der zu betreuenden Gebäude nicht mitgewachsen sind. Je mehr kommunale Liegenschaften eine Stadt wie Wildau vorhält, desto schwerer wird es, jedes einzelne Objekt frühzeitig und lückenlos im Blick zu behalten.
Das ist keine Ausrede, sondern eine Erklärung, die politische Konsequenzen braucht. Genau deshalb setzen wir uns dafür ein, den Anwendungsbereich der von der SVV bereits gebilligten Beschlussvorlage zur Digitalisierung der Verwaltung – in Kooperation mit der Technischen Hochschule Wildau – künftig gezielt auch auf die Erfassung und Überwachung kommunaler Liegenschaften auszuweiten, etwa durch digitale Zwillinge und ein smartes, zentrales Gebäudemanagement. So lassen sich bauliche Mängel wie bei der Kita am Markt künftig deutlich früher erkennen, statt erst dann sichtbar zu werden, wenn der Schaden bereits eingetreten ist.
Unser Anspruch: Qualität dort zeigen, wo wir gestalten – und dort nachbessern, wo Strukturen an ihre Grenzen stoßen. Beides gehört für uns zu ehrlicher, verantwortungsvoller Kommunalpolitik.
4. WiWo und WGW: Ein einheitlicher Maßstab für Transparenz
Beim Thema Wohnen und Stadtentwicklung fordern wir Bündnisgrünen konsequent Offenheit, eine transparente Erfassung von Altlasten nach dem Verursacherprinzip und eine soziale Ausrichtung unserer städtischen Wohnungsbaugesellschaft (WiWo).
Zur Wahrheit gehört aber auch: Wer Transparenz einfordert, muss sie auf allen Ebenen vorleben — nicht nur dort, wo es politisch ins eigene Konzept passt. Bemerkenswert ist, mit welch zweierlei Maß das Bürgerbündnis beim Thema Wohnungspolitik misst: Während man bei der städtischen Gesellschaft lautstark Skandale inszeniert, herrscht beredtes Schweigen, wenn es um die Wohnungsgenossenschaft Wildau (WGW) geht — in deren Vorstand bekanntlich ein prominentes Mitglied der Fraktion des Bürgerbündnisses sitzt.
Zur Besetzung des WiWo-Aufsichtsrates: Sorgfalt statt vorschneller Urteile
Auch bei der Frage der WiWo-Aufsichtsratsbesetzung zeigt sich, wie das Bürgerbündnis mit offenen Rechtsfragen umgeht. Die Fraktion stellt die Berufung eines Mitglieds als bereits geklärten Rechtsverstoß dar. Diese Darstellung greift zu kurz: Tatsächlich handelt es sich um eine offene Rechtsfrage unter der neuen Kommunalverfassung, zu der es bislang keine gefestigte Rechtsprechung gibt. Wie ernst diese Unsicherheit tatsächlich ist, zeigt sich daran, dass selbst das Ministerium des Innern und für Kommunales (MIK) und die Kommunalaufsicht des Landkreises in dieser Frage bislang zu keiner einheitlichen Bewertung gekommen sind. Wenn sich die zuständigen Aufsichtsbehörden selbst noch nicht einig sind, kann von einer feststehenden Rechtswidrigkeit keine Rede sein.
Uns ist wichtig, dass eine solche Frage sorgfältig und rechtssicher geklärt wird, statt sie politisch vorschnell zuzuspitzen. Genau das unterscheidet verantwortungsvolles Verwaltungshandeln von politische Zuspitzung. Für uns ist klar: Am Ende entscheidet nicht die politische Lautstärke, sondern die Rechtslage – und deren Klärung werden wir selbstverständlich respektieren und danach handeln, unabhängig davon, wie sie ausfällt.
Dahme-Nordufer und Villa am See: Sorgfalt vor Schnellschuss
Auch beim Dahme-Nordufer und der Villa am See gilt für uns derselbe Grundsatz wie beim Aufsichtsrat: lieber eine belastbare Lösung als eine schnelle Schlagzeile.
Beim Dahme-Nordufer handelt es sich um das letzte verbliebene Filetgrundstück dieser Art in Wildau. Wir sind ausdrücklich nicht bereit, hier aus reiner Ungeduld oder für kurzfristige Kasseneffekte zu verkaufen. Eine überstürzte Veräußerung mag schneller Buchgewinne bringen, verbaut der Stadt aber dauerhaft die Möglichkeit, dort später echte Zukunftsprojekte anzusiedeln — etwa innovative Unternehmen, die Wildau als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort stärken. Hier denken wir bewusst nicht in Wahlperioden, sondern in Generationen: was mit dieser Fläche passiert, muss für die nächsten zehn, zwanzig, dreißig Jahre tragen. Unser Ziel ist ein Nordufer, das die Wildauerinnen und Wildauer selbst zum Verweilen, Spazierengehen und Erholen nutzen können – ein echtes Stück Lebensqualität am Wasser, das der ganzen Stadt gehört, nicht nur einzelnen Investoren. Genauso wichtig ist uns deshalb: der weitgehend natürliche Charakter der Fläche muss unbedingt erhalten bleiben. Eine gründliche Sanierung und eine sorgfältig durchdachte, naturverträgliche Nutzung sind uns wichtiger als Tempo um seiner selbst willen.
Zur Villa am See gilt: Der Geschäftsführer der WiWo berichtet regelmäßig und ausführlich in der Stadtverordnetenversammlung. Wir respektieren dabei bewusst die Eigenständigkeit der Gesellschaft und mischen uns nicht in ihr operatives Tagesgeschäft ein — das haben frühere Kommunalpolitiker-Generationen in Wildau in der Vergangenheit mit spürbar negativen Folgen anders gehandhabt. Wer sein Handwerk versteht, muss nicht bei jedem Schritt von der Politik durch die Hand geführt werden. Genau das ist der Unterschied zwischen politischer Kontrolle, die ihre Aufgabe ernst nimmt, und politischer Einmischung, die am Ende mehr schadet als nützt.
5. Gemeinsame Verantwortung in den Gremien und rechtssichere Arbeit
Als Stadtverordnete tragen wir alle eine gemeinsame Verantwortung für die Entwicklung Wildaus. Da alle Fraktionen der SVV – selbstverständlich auch das Bürgerbündnis – in den maßgeblichen Ausschüssen der Stadt sowie in den Aufsichtsräten unserer kommunalen Unternehmen vertreten sind, haben wir alle denselben, direkten Zugang zu den notwendigen Informationen. Diese gemeinsame Präsenz in den Kontroll- und Gestaltungsorganen ist das beste Fundament, um drängende Fragen partnerschaftlich direkt dort zu klären, wo sie hingehören, statt sie im Vorfeld medial zu skandalisieren.
Um diese Transparenz und Bürgerbeteiligung auch formal rechtssicher zu gestalten, hilft ein Blick auf die jüngste Entscheidung der Kommunalaufsicht des Landkreises Dahme-Spreewald vom 23. Juni 2026. Der Versuch, den Fraktionen kostenlose Veröffentlichungsrechte im „Wildauer Stadtboten“ einzuräumen, wurde von der Aufsichtsbehörde beanstandet.
Die Kommunalaufsicht stellte klar, dass die Gestaltung des Stadtboten rechtlich ein Geschäft der laufenden Verwaltung des Bürgermeisters ist. Zudem verwies sie darauf, dass den Fraktionen für ihre Öffentlichkeitsarbeit bereits jährliche Mittel (im Jahr 2026 insgesamt 10.000 Euro) zur Verfügung stehen, um die Bürgerbeteiligung ordnungsgemäß zu finanzieren. Diese bereitgestellten Gelder sind für eine professionelle und bürgernahe Fraktionsarbeit auch völlig ausreichend. Es gibt also keinen Grund, zusätzliche Sonderrechte auf Kosten der Steuerzahler einzufordern.
6. Eine zentrale Priorität fürs zweite Halbjahr: Klimaanpassung und Krisenresilienz für Wildau
Die historische Hitzewelle Ende Juni 2026 war ein Weckruf – auch für uns in Wildau ganz konkret: Der Programmteil Familienfest unseres Stadtfestes musste aufgrund der extremen Temperaturen abgesagt werden. Zugleich gedenken wir in diesem Jahr des Hochwassers im Ahrtal vor fünf Jahren, das uns allen schmerzlich vor Augen geführt hat, welche Folgen der Klimawandel auch für deutsche Kommunen haben kann. Beides zeigt: Klimaanpassung ist längst keine abstrakte Zukunftsfrage mehr, sondern betrifft unseren Alltag und unsere Sicherheit vor Ort.
Wir wollen diese Erfahrungen nicht nur aufarbeiten, sondern nach vorne blicken. Neben den übrigen Themen, die uns weiter begleiten, setzen wir uns als Bündnisgrüne für das zweite Halbjahr eine klare Priorität: Wildau soll strukturiert und krisenresilient in künftige Extremwetterlagen gehen – ob Hitze oder Starkregen – statt erneut überrascht zu werden. Konkret wollen wir bis zum Jahresende folgende Schritte in der SVV anstoßen:
- Ein abgestuftes Warnsystem etablieren: wir wollen noch in diesem Halbjahr ein einfaches Ampelsystem (Wachsamkeit – Warnung – Alarm) für Wildau vorschlagen, das klar regelt, wer bei welcher Krisenstufe informiert wird und welche städtischen Maßnahmen automatisch greifen und nicht erst im Einzelfall neu diskutiert werden müssen – wir können uns zum Beispiel verlängerte Öffnungszeiten des Wildorado und die gezielte Ansprache gefährdeter Haushalte vorstellen. Die Verantwortung für die Auslösung und Kommunikation soll bei einer zentralen Stelle in der Stadtverwaltung liegen, damit im Ernstfall nicht erst geklärt werden muss, wer zuständig ist.
- Eine Karte der kühlen Orte erarbeiten: nach dem Vorbild belgischer Städte, die Karten mit ‚koele plekken‚ veröffentlichen, wollen wir eine Übersicht schattiger Plätze und klimatisierter öffentlicher Gebäude auf den Weg bringen – leicht auffindbar über die städtische Webseite und ausgehängt an zentralen Orte. Wo sinnvoll, wollen wir auch prüfen, ob einzelne kommunale Gebäude an heißen Tagen gezielt als kostenlose ‚Cooling Center‚ mit verlängerten Öffnungszeiten dienen können, ähnlich Modellen aus anderen europäischen Kommunen.
- Entsiegelung prüfen: wir beantragen eine systematische Prüfung, welche versiegelten kommunalen Flächen – Schulhöfe, Platzflächen, etc. sich zugunsten von Bäumen, Grünstreifen und versickerungsfähigen Belägen zurückbauen lassen, im Sinne des Ansatzes, den wir bereits beim Erhalt der alten Eiche im Garten der Kita Zwergenland verfolgt haben. Als ersten Schritt schlagen wir vor, im Zuge der ohnehin laufenden Digitalisierung der Stadtverwaltung (in Kooperation mit der TH Wildau) eine Prioritätenliste besonders hitzebelasteter, versiegelter Flächen zu erstellen. Ergänzend wollen wir prüfen, ob sich bei künftigen Neubau- oder Sanierungsprojekten von vornherein Entsiegelung und zusätzliche Beschattung als Standard verankern lassen. Das verringert nicht nur den städtischen Hitzeinsel-Effekt, sondern verbessert auch die Versickerung von Regenwasser bei Starkregenereignissen und reduziert so das Überflutungsrisiko.
- Den Grünboulevard umsetzen: die Machbarkeitsstudie für den Wildauer Grünboulevard liegt vor – jetzt muss die Umsetzung beschlossen werden. Uns ist besonders wichtig: beschattete Sitzplätze zum Verweilen und eine echte grüne Lunge mitten in der Stadt, die im Sommer für spürbare Abkühlung sorgt.
Klimaanpassung und Krisenresilienz sind für uns kein Thema für die ferne Zukunft, sondern eine konkrete Aufgabe für die kommenden Monate – und ein weiterer Grund, warum die Sanierung des Wildorado angepackt werden muss.
Unser Fazit: Einladung zur sachlichen Partnerschaft
Wir Grüne in Wildau sagen: Kritik ist wichtig, aber sie muss redlich bleiben. Wir laden das Bürgerbündnis Wildau herzlich dazu ein, das Angebot einer „konstruktiven Zusammenarbeit“ beim Wort zu nehmen. Die anstehenden Aufgaben bei der Haushaltskonsolidierung und der Infrastrukturentwicklung sind zu groß für Profilierung.
Wir stehen selbstverständlich stets bereit, um im Dialog mit allen demokratischen Kräften der SVV und der Stadtverwaltung an den besten Lösungen zu arbeiten. Setzen wir uns gemeinsam an einen Tisch – sachlich, fair und zukunftsorientiert.
Für ein lebenswertes Wildau.
Autor: Simon Devos